Beste Zukunftsaussichten für Dachdecker


Voller Optimismus in die berufliche Zukunft blicken die erfolgreichen Absolventen des 49. Vorbereitungslehrgangs auf die Dachdeckergesellenprüfung für Dachdeckerhelfer und Umschüler, welcher im Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks (BBZ) in Mayen endete. Alle Prüfungsteilnehmer bestanden die Gesellenprüfung.

Mit einer 100prozentigen Erfolgsquote endete der am 02. Januar gestartete 49. Lehrgang am BBZ in Mayen. Alle 33 Prüfungsteilnehmer bestanden die Gesellenprüfung im Dachdeckerhandwerk. Ursprünglich angetreten waren sogar 35 Dachdeckerhelfer und Umschüler. Zwei von ihnen mussten leider während des vier Monate dauernden und insgesamt rund 850 Unterrichtsstunden umfassenden Lehrgangs aufgeben. Intensiv hatten sich die aus ganz Deutschland kommenden Teilnehmer in Fachtheorie und Fachpraxis auf die Gesellenprüfung im Dachdeckerhandwerk, die den Abschluss der Bildungsmaßnahme bildet, vorbereitet.
Mit besten Zukunftsaussichten für einen krisensicheren Beruf starten sie nun wieder in den beruflichen Alltag. Dachdecker ist ein Beruf mit besten Aufstiegschancen und das in doppeltem Sinne. Dächer wird es immer geben und vor allem auch entsprechende Spezialisten, die sie herstellen und warten. Hierzu zählen nun die erfolgreichen neuen Dachdeckergesellen.

In einer traditionellen Freisprechungsfeier, in der unter anderem die Beigeordnete der Stadt Mayen Frau Martina Luig-Kaspari, Vizepräsident Michael Zimmermann für den Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks als Schulträger des BBZ und Vorsitzender Ulrich Sparrer für das Berufsbildungswerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks Grußworte überbrachten, wurden die frischgebackenen Gesellen verabschiedet. Die Festansprache hielt die Vorsitzende der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen Ulrike Mohrs. Gerade auch die Agentur für Arbeit hat zu dem Erfolg der Absolventen mittelbar beigetragen: Durch entsprechende finanzielle Förderung wurde den meisten Teilnehmern erst eine Teilnahme an dem Vorbereitungslehrgang ermöglicht. Eine besonders sinnvolle und effektive Investition, so Frau Mohrs, wie es durch die Ergebnisse des Lehrgangs nicht besser dokumentiert werden kann. Mit dem symbolischen Auflegen eines vergoldeten Schieferhammers sprach der Vorsitzende der Prüfungskommission Dachdeckermeister Werner Risch die neuen Gesellen von der Ausbildung frei. Dies allerdings nicht ohne die Aufforderung bei dem nunmehr erlernten nicht stehen zu bleiben, sondern sich stetig weiterzubilden.

Prüfungsbeste sind Mentor Dautaj aus Jagstzell in Baden-Württemberg mit 90,80 Punkten, Evgeny Diner aus Duisburg und Manuel Weber aus Aachen beides in Nordrhein-Westfalen mit 89,37 und 86,77 Punkten von maximal 100 erreichbaren Punkten.
Für einige der Lehrgangsteilnehmer wird der Abschied von Mayen nur für kurze Zeit sein: Sie haben sich für den am 13. August 2018 beginnenden neuen Meisterlehrgang angemeldet.

Foto 1: Freudiger Abschluss: 33 neue Dachdeckergesellen zusammen mit Angehörigen den Ehrengästen.        
Foto 2: Die Prüfungsbesten: Mentor Dautay aus Jagstzell in Baden-Württemberg, Evgeny Diner aus Duisburg und Manuel Weber aus Aachen beides in Nordrhein-Westfalen (von links nach rechts)